Neckarelz, Do. 23. 03. 2017

Im Jubiläumsjahr Höchstleistungen erbracht

Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins "Neckarperle" Neckarelz

Im Zeichen des Rückblicks auf erfolgreich verlaufene Veranstaltungen zum 125-jährigen Bestehens des Vereins stand die Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins "Neckarperle" Neckarelz, zu der Vorsitzender Klaus Emmert im "Lindenhof" zahlreiche Mitglieder willkommen hieß und besonders die Ehrenmitglieder sowie Chorleiter Rupert Laible begrüßte.

Schriftführer Edmund Käsmann verlas das Protokoll über das Vereinsjahr 2016/2017, das geprägt war von zwei Jubiläen und zahlreichen Aktivitäten der Sänger sowie der passiven Mitglieder. So erinnerte Käsmann daran, dass sich am ersten Juli-Wochenende das Gartenfest der Neckarperle zum 50. Mal gejährt hatte. Bereits im April hatten mit einem gelungenen Festakt in der "Alten Mälzerei" die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Vereins begonnen. Ende August fand das Jubiläumskonzert in der Pattberghalle statt.

Hauptkassier Michael Janich informierte detailliert über die Kassenlage und die Revisoren Volker Wesch und Peter Kolbert bescheinigen Janich eine einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

Allen Vorstandsmitgliedern, Sängern, Sängerfrauen und passiven Mitgliedern dankte Vorsitzender Emmert für ihre Unterstützung; mit ihrem Engagement hätten sie zum Gelingen der Feierlichkeiten zum Vereinsjubiläum beigetragen.

Besonderer Dank ging an den musikalischen Leiter Rupert Laible. Er versteht es immer wieder, so Klaus Emmert, die Sänger mit Engagement und Beharrlichkeit zu neuen Zielen zu führen.

Die "Neckarperle" konnte im zurückliegenden Vereinsjahr drei neue Sänger in ihren Reihen begrüßen: Simeon Haag im 2. Tenor, Gerald Putze im 1. Bass und Wolfgang Spitzer im 2. Bass. Wie Emmert weiter in seinem Geschäftsbericht festhielt, konnten beim Konzert- und Ehrungsabend des Chorverbandes Mosbach auch fünf Sänger der "Neckarperle" geehrt werden: Wilhelm Eberle und Andreas Jung für 25 Jahre, Erwin Hermann für 40 Jahre sowie Günther Scheuermann und Volker Wesch für 50 Jahre Sängertätigkeit.

Für fleißigen Singstundenbesuch zeichnete der Vorsitzende 18 Sänger aus.

Chorleiter Rupert Laible bedankte sich bei den Sängern und der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Vereinsjahr. Ein besonderes Lob galt den Sängern für ihre beiden Auftritte in der Alten Mälzerei und der Pattberghalle. "Herz und Einstellung müssen stimmen, dann sind Sänger erfolgreich. Sie sind im Jubiläumsjahr zu Höchstleistungen aufgelaufen, ja, wir konnten uns sehen und hören lassen", so Rupert Laible.


Rhein-Neckar-Zeitung vom 01. Feb. 2017
Von Pia Geimer

Von Alpenklang bis Panik-Rock

Benefizkonzert 2017

Volles Haus beim Benefiz-Chorkonzert in St. Cäcilia: Sechs Chöre unter der Leitung von Rupert Laible sangen für den Hospizdienst

Ganz so viele Stimmen wie bei den Fischer-Chören waren es zwar nicht, aber wenn Vollblut-Dirigent Rupert Laible alle seine Chöre aus Mosbach und Umgebung gemeinsam auf die Bühne bringt, füllt sich auch der großzügig bemessene Chorraum von St. Cäcilia ganz beachtlich mit Sängerinnen und Sängern. Gleich sechs verschiedene Chöre unter seiner Leitung hatten sich zum Benefizkonzert am frühen Sonntagabend eingefunden und auch das Kirchenschiff war bis auf den letzten Platz besetzt. So viele waren gekommen, um sich eine stimmungsvolle Chormusik zu gönnen und gleichzeitig mit ihrer Spende am Ausgang eine gute Sache zu unterstützen: die Mosbacher Hospizarbeit. Seit inzwischen 20 Jahren kümmern sich die Mitarbeiter des ambulanten ökumenischen Hospizdienstes qualifiziert und ehrenamtlich um schwerkranke Menschen aller Glaubensrichtungen und ihre Familien. Um diese wichtige Aufgabe weiter erfüllen zu können, ist man auf Spenden angewiesen. Im Namen der Hospizarbeit dankten Birgit Schmidt und Christian Nordmann allen Sängerinnen und Sängern der Laible-Chöre für ihren Einsatz an diesem Abend.

Den musikalischen Auftakt setzte der Frauenchor Mosbach mit einem hübschen Arrangement des Volksliedes "Wenn ich ein Vöglein wär", gefolgt von einem zeitgenössischen "Agnus Dei" des englischen Komponisten Jim Parker. Die gemischte Formation "Cantabile" aus Haßmersheim steuerte "Hinterm Horizont geht's weiter" bei, ein erstaunlich sanftes, vielleicht altersweises Lied des Panik-Rockers Udo Lindenberg. Das folgende "You raise me up", eine tolle Pop-Hymne, widmeten sie ein bisschen auch ihrem Dirigenten Rupert Laible, der alle seine Sängerinnen und Sänger zumeist dezent am E-Piano unterstützte, ohne die besondere Charakteristik jedes einzelnen Chores zuzudecken. Beide Chöre gemeinsam beschlossen den ersten Teil mit "I'm dreaming of home" von Philippe Romi (arr. R. Laible). Es stammt aus einem Film, der sich mit einem ungewöhnlichen Weihnachtsfest von deutschen und französischen Soldaten an der Westfront 1914 beschäftigt.

Weiter ging es danach oben auf der Empore mit dem Postchor Mosbach, der zwei stimmungsvolle Abendlieder einstudiert hatte: "Abendruhe" von Mozart und "Ade zur guten Nacht" in einem Satz von Franz Burkhart. Der große gemischte Chor des MGV Hochhausen (verstärkt durch die Männer des MGV und "A Crappella") präsentierte sich mit dem wunderschönen, aber auch recht anspruchsvollen sechsstimmigen "Abendlied" von Joseph Rheinberger, gefolgt von einem Stück der englischen Band Barclay James Harvest. Gemeinsam schwelgten beide Chöre danach in Hubert von Goiserns "Weit, weit weg", das fast so etwas wie eine Haushymne in Rupert Laibles Chören geworden ist.

Als eine der kleinsten Formationen des Abends trat der Chor des Finanzamtes auf, der mit einer überraschend wohlsortierten Tenorriege und einem super Klang beeindruckte. Die 18 Männer, die fast alle privat in verschiedenen Chören singen, treffen sich nur unregelmäßig zu Auftritten bei dienstlichen Veranstaltungen oder in Altenheimen. Hier steuerten sie neben dem Klassiker "Amazing Grace" das durch Peter Maffay bekannt gewordene Lied der Rockgruppe Karat "Über 7 Brücken" bei. Alpenländisch wurde es danach bei den Männern der "Neckarperle" aus Neckarelz, die in ihrem ersten Lied die Sehnsucht der italienischen Gebirgsjäger nach Frieden und der Heimat besangen. "Amoi seng ma uns wieder" war das Abschiedslied, mit dem Sänger Andreas Gabalier den Tod seines Vaters und seiner Schwester verarbeitete und das hier in einer Version für Chor erklang. Mit einem Volkslied aus den Trentiner Bergen leiteten die beiden Chöre dann den letzten Teil des Konzertes ein, als sich alle Sängerinnen und Sänger gemeinsam im Chorraum postierten und zum Abschluss "Dank sei dir, o Herr" von Händel vortrugen - als Dank und auch als musikalisches Bekenntnis.


Rhein-Neckar-Zeitung vom 02. Nov. 2016
Von Pia Geimer

Das Jubiläumsjahr endete mit einem prächtigen Konzert

 Konzert 125 Jahre MGV Neckarperle

MGV "Neckarperle" präsentierte in der Pattberghalle ein abwechslungsreiches Programm vom Volkslied über Schlager bis Pop

Den Festakt in der alten Mälzerei haben sie bereits im April hinter sich gebracht, die Männer des Traditionschores "Neckarperle". Gemeinsam mit ihrem Chorleiter Rupert Laible feierten sie am Wochenende ihr 125-jähriges Bestehen nun auch mit einem prächtigen Konzert in der gut besuchten Pattberghalle, das gut gelaunt von Conférencier Werner Willi Pfisterer moderiert wurde.

In stimmungsvollem Halbdunkel ging es auf der noch leeren Bühne los mit einer Improvisation am Klavier von Rupert Laible, der diesmal sogar selbst sang und den klangvollen Abend mit der ersten Strophe von "Griechischer Wein" eröffnete. Nach und nach gesellten sich die Männer zu ihm aufs Podium und übernahmen weitere Strophen, bis schließlich alle Stimmen mitsangen und die ganze Bühne in helles Scheinwerferlicht getaucht war.

Mit einem Medley aus "Aber dich gibt's nur einmal", "Yesterday" von den Beatles und "Gute Nacht Freunde" von Reinhard Mey nahm der Abend weiter Fahrt auf. Die "Frühlingsklage eines Trunkenen" zelebrierten die Männer mit herzhaftem Humor, gefolgt von dem berühmten Bergsteigerlied "La Montanara". Mit einem alten Volkslied im modernen Gewand machten die Sänger dann die Bühne frei für Claudia Starke, die es sich als Vorsitzende des Chorverbandes Mosbach nicht nehmen ließ, dem Chor persönlich zum 125. Geburtstag zu gratulieren und ein paar anerkennende Worte zu sagen.

Mit Musik und Sport ist der MGV Neckarperle, der im Jahre 1891 als Arbeitergesangsverein gegründet wurde und seitdem ununterbrochen aktiv war, fest im närrischen Leben von Neckarelz verwurzelt und hat dazu sogar eigene Abordnungen für die Beteiligung an Fastnachtsveranstaltungen ins Leben gerufen. Musikalisch ist das die "Faschingsgruppe", ein harter Kern von 13 Sängern, der auch bei diesem Konzert nicht fehlen durfte und in kleiner Besetzung drei tolle Songs zum Programm beisteuerte. Für die sportliche Auflockerung sorgten diesmal zwei Formationen des Tanzsportzentrums Mosbach, die "Zumba-Mädels" und die Jazzdance-Showgruppe mit ihren schwungvollen Choreografien zu rockiger und ziemlich lautstarker Musik.

In bunter Folge ging das Programm nach dem Sektempfang und einer ausgiebigen Pause weiter: Berglieder aus dem Tessin, moderne Klassiker wie "And so it goes" von Billy Joel, "You raise me up" und "Mann im Mond" von den Prinzen - und natürlich immer wieder Lieder des unvergessenen Udo Jürgens, die den roten Faden in diesem Geburtstagsprogramm bildeten. Seine Titel gehören, seit Chorleiter Rupert Laible vor 21 Jahren den Chor übernahm, fest ins Repertoire der "Neckarperle". Er arrangiert zum großen Teil die Lieder selbst und traf mit seiner Auswahl auch hier den Geschmack sowohl seiner Sänger als auch der begeisterten Zuhörer genau.

Unter seiner temperamentvollen Leitung gelangen den Sängern auch echte Zungenbrecher wie die witzig-freche "Diplomatenjagd" von Reinhard Mey oder das anrührende "Weit weit weg" von Hubert von Goisern. "Ich war noch niemals in New York" und natürlich "Aber bitte mit Sahne" von Udo Jürgens sorgten noch einmal für ausgelassene Stimmung, bevor der Chor mit dem Abschiedslied "Amoi seg' ma uns wieder" von Andreas Gabalier das offizielle Programm beendete.

Eine kleine Zugabe hatten Rupert Laible und seine Männer aber natürlich auch noch parat. Mit einer modernen Version von "Muss i denn zum Städtele hinaus" luden sie ihr Publikum ein, beim anschließenden gemütlichen Beisammensein, bei dem die Freiwillige Feuerwehr Neckarelz für das leibliche Wohl der Gäste sorgte, noch ein wenig mit dem Chor zu feiern.


Vom Arbeiterchor zum modernen Gesangverein

Der vor 125 Jahren gegründete MGV "Neckarperle" beschließt sein Jubiläumsjahr mit einem Konzert in der Pattberghalle

Stolze 125 Jahre alt ist der Männergesangverein "Neckarperle" in diesem Jahr. Mit einem Festakt in der Alten Mälzerei wurde bereits am 16. April an die Vereinsgründung im Jahre 1891 erinnert. Zum Abschluss des Jubiläumsjahrs lädt der Chor nun erstmals nach sechs Jahren wieder zu einem großen Konzertabend ein. Rupert Laible, der die "Neckarperle" seit 21 Jahren leitet, hat mit den Sängern ein abwechslungsreiches Programm einstudiert, das am morgigen Samstag, 19 Uhr, in der Pattberghalle zu erleben ist. Durch den Abend führt Werner Willi Pfisterer.

 Konzert 125 Jahre MGV Neckarperle
Die Mitglieder des Arbeitergesangvereins "Neckarperle" bei der Fahnenweihe im Jahre 1913 vor der heutigen Clemens-Brentano-Grundschule

Ein Blick in die Geschichte des Gesangvereins

Große Singbewegungen gab es in Deutschland bereits Mitte des 19. Jahrhunderts. Auch in Neckarelz fanden sich zu jener Zeit sangesfreudige Männer zusammen, um im deutschen Lied Freude und Erholung zu suchen. Zu einer nachweisbaren Vereinsgründung, dem Männergesangverein Neckarelz, kam es aber erst im Jahre1891. In der Zeit bis zum Ersten Weltkrieg stieg die Zahl der Sänger beachtlich, aber zwischenzeitlich änderten sich auch die politischen Verhältnisse. Die Arbeiterkreise lösten sich von der bürgerlichen Gesellschaft und gründeten den Arbeitergesangverein "Neckarperle". Dies hat sich jedoch keineswegs negativ ausgewirkt, sondern spornte beide Gesangvereine zu immer besseren Leistungen an. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurden die Arbeitergesangvereine, so auch die "Neckarperle", aufgelöst. Ein Teil der Sänger schloss sich dem Männergesangverein an, der unter Einschränkungen bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges aktiv war.

Nach Kriegsende riefen die Vorstände des alten Arbeitergesangvereins, Karl Kober und Karl Supper, zur Gründung eines neuen Gesangvereins auf. Am 23. Februar 1946 kam es im Gasthaus "Zum Hirsch" zur Wiedergründungsversammlung. Die erste Singstunde am 28. Februar 1946 besuchten 48 Sänger. Ein Neubeginn beim Männergesangverein fand nicht statt. In der Mitgliederversammlung am 28. Januar 1948 wurde beschlossen, den wiedergegründeten Verein in "Männergesangverein Neckarperle" umzubenennen. In diesem Verein waren nun beide Chöre vereinigt.

Die Zeit bis in die späten 50er Jahre war von häufigen Vorstandswechseln geprägt. Mit der Wahl von Eugen Brutsch zum Vorsitzenden im Jahr 1958 stellte sich eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung ein. Brutsch gelang es, mit Kuno Schnader einen Dirigenten zu verpflichten, der mit viel Hingabe und Idealismus sein Amt ausübte. Über 30 Jahre, von 1961 bis zum 100. Jubiläum 1991, prägte Kuno Schnader als Chorleiter den Chor maßgeblich. Ihm folgte Anfang 1992 der Leiter des katholischen Kirchenchors, Paul Kuhn, als Chorleiter nach. Die Amtszeit von Paul Kuhn dauerte leider nur dreieinhalb Jahre. Aus gesundheitlichen Gründen übergab er die Chorleitung im Sommer 1995 an Rupert Laible. Mit Laible, Leiter verschiedenster Chorgattungen, begann eine neue Ära. Neue, jüngere Sänger schlossen sich dem Chor an. Moderne Chorliteratur wurde fester Bestandteil des Repertoires de "Neckarperle". In den Jahren 1999, 2004 und 2010 wurden unter Laibles Leitung drei viel beachtete Konzerte in der Pattberghalle in Neckarelz veranstaltet.

Eugen Brutsch stand dem Verein bis 1984 vor. Aus gesundheitlichen Gründen gab er 1984 sein Amt an Werner Röth ab, der dieses bis 1988 ausübte. Weitere Vorsitzende waren Klaus Emmert von 1988 bis 1994, Willi Merz von 1994 bis 2006 und Klaus Emmert von 2006 bis heute.

 Konzert 125 Jahre MGV Neckarperle

 Konzert 125 Jahre MGV Neckarperle

 Konzert 125 Jahre MGV Neckarperle


Gartenfest 2016

Vom Samstag, den 02. Juli bis Montag, den 04. Juli findet das alljährliche Gartenfest auf dem Neckarvorland statt.

 Gartenfest

Einladung

An alle aktiven und passiven Mitglieder und Freunde des MGV "Neckarperle"

Der MGV "Neckarperle" Neckarelz veranstaltet vom 02. - 04. Juli 2016 sein traditionelles Gartenfest, zu dem wir Sie herzlich einladen. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr zum 50. Mal auf unserem Gartenfestgelände zwischen Meßplatz und Tempelhaus statt.

Wir freuen uns auch dieses Jahr wieder auf Ihren Besuch.

Zeitgleich zu unserem Gartenfest findet auf dem Messplatz das EM-Dorf statt.

Wir bitten Sie deshalb, beim Besuch unseres Gartenfestes mit dem PKW die Parkplätze bei der Pattberghalle bzw. unter der Umgehungsstraße (Anfahrt über Martin-Luther-Straße) zu benutzen.

Programm

Samstag,02. Juli ab 16:00 Uhr
um 18:00 Uhr
ab 17:30 Uhr bis 20:30 Uhr
Beginn des Gartenfestes 2016
Faßanstich durch Oberbürgermeister Michael Jann
Tanz- und Unterhaltungsmusik mit den "Waldmühlbachern"
Sonntag, 03. Juli
ab 10:30 Uhr





ab 17:00 Uhr



Frühschoppen mit Chorgesang

Nachmittags gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen


"Treffpunkt Neckarperle" - mit den Showtanzgruppen
"Just Dance & Goosebumps"
vom TV Mosbach

Montag, 04. Juli ab 10:00 Uhr



ab 19:30 Uhr
Frühschoppen
Mittagessen zum Sonderpreis
Chorgesang

Festausklang mit den "Hüngheimern"

Wie in den vergangenen Jahren gibt es beim Montagsfrühschoppen und während der Mittagszeit zum Sonderpreis von 7,50€ 1/2 Frischhähnchen + 0,4 Ltr. Schwaben Bräu "Urtyp" oder ein alkoholfreies Getränk 0,4 Ltr

 Gartenfest

Wir würden uns freuen, Sie beim Gartenfest 2016 der "Neckarperle" begrüßen zu dürfen.

Klaus Emmert, 1. Vorsitzender

Michael Pusch, 2. Vorsitzender


Jahreshauptversammlung 2016 des MGV "Neckarperle" Neckarelz

Am 28. April 2016 im Gasthaus "Lindenhof"

Jubiläum 2016
Vorsitzender Klaus Emmert (Mitte) mit Ehrenmitglied Gerd Hörtdörfer (li.) und dem scheidenden Hauptkassier Emil Heiss (re.)

Nach der musikalischen Eröffnung mit dem Lied "Jägerabschied" konnte 1. Vorsitzender Klaus Emmert im Gasthaus "Lindenhof" zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen begrüßen. Sein besonderer Gruß galt den Ehrenmitgliedern sowie Chorleiter Rupert Laible.

Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte die Versammlung der verstorbenen Mitglieder Reinhold Schupp, Hannelore Jung, Eugen Augustin, Dieter Schröter, Alfred Ratz und Stefan Wann.

Schriftführer Edmund Käsmann verlas das Protokoll über das zurückliegende Vereinsjahr 2015/2016 und brachte einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten im Verein. Neben den Chorproben beteiligten sich die Sänger noch an 15 weiteren Veranstaltungen wie z.B. Ständchen, Sängerfeste und Veranstaltungen von Kirchen und Vereinen. 24 aktiven und passiven Mitgliedern konnte der MGV zu ihrem runden Geburtstag gratulieren.

Der Bericht des Hauptkassier Emil Heiß war präzise und übersichtlich. Die beiden Kassenrevisoren Volker Wesch und Peter Kolbert bescheinigten Emil Heiss eine einwandfreie Kassenführung. Die darauffolgende Entlastung erfolgte einstimmig.

Zu Beginn seines Geschäftsberichts dankte der 1. Vors. Klaus Emmert allen Vorstandsmitgliedern, aktiven Sängern und passiven Mitgliedern für ihre Unterstützung im zurückliegenden Vereinsjahr. Ein besonderer Dank ging an den scheidenden Hauptkassier Emil Heiss, der dieses Amt 22 Jahre mit großer Sorgfalt und Zuverlässigkeit ausübte und auf eigenen Wunsch die Verantwortung in jüngere Hände übergeben möchte. Im Hinblick auf das Jubiläumskonzert "125 Jahre Neckarperle" am 29. Oktober 2016 appellierte Klaus Emmert an die Sänger gerade in der Vorbereitungsphase die Chorproben regelmäßig zu besuchen.

Im zurückliegenden Vereinsjahr konnte der MGV drei neue Sänger gewinnen. Dies sind Christopher Robinson, Michael Haag und Peter König. Anlässlich des Konzert- und Ehrungsabends des Chorverbandes im März 2016 in der Alten Mälzerei wurden außerdem 7 Sänger der Neckarperle für langjährige aktive Sängertätigkeit geehrt.

Als Höhepunkte des Jahres 2015 bezeichnete Klaus Emmert den zweitägigen Ausflug nach Schruns im Montafon und das traditionelle Gartenfest des MGV Neckarperle.

Für das abgelaufene Jahr 2015 konnte der 1. Vorsitzende 18 aktive Sänger für fleißigen Singstundenbesuch auszeichnen. Es sind dies: Hans Braun, Erwin Hermann, Karl-Heinz Hindenach, Arnulf Leber, Ewald Supp, Wilhelm Eberle, Albert Hüttler, Michael Janich, Marc Dengel, Klaus Emmert, Marco Hüttler, Rainer Lentz, Günther Scheuermann, Willi Dengel, Karl-Heinz Grosdonk, Karl-Heinz Oberdorf, Michael Pusch und Norbert Valinski.

Chorleiter Rupert Laible dankte allen Sängern und der Vorstandschaft für den gelungenen Festakt zum 125-jährigen Jubiläum in der "Alten Mälzerei". Mit der Zeitreise des ausgewählten Liedgutes konnte der Chor seine Vielseitigkeit der Öffentlichkeit präsentieren.

Unter Leitung von Rupert Laible wurden nach der Entlastung der bisherigen Vorstandschaft Neuwahlen durchgeführt. Die neue Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Klaus Emmert, 2.Vorsitzender Michael Pusch, Schriftführer Edmund Käsmann, Hauptkassier Michael Janich, 2. Kassenwart Gebhard Bernauer, Jugendleiter Marc Dengel, Aktiver Sänger als Beisitzer Arnulf Leber, Passives Mitglied als Beisitzer Klaus Hettinger, Kassenrevisoren Volker Wesch und Peter Kolbert, Organisationsausschuss: Vors. Rainer Lentz, stellv.Vors. Horst Knapp, Beisitzer Herbert Deißler, Robert Lackenbauer, Norbert Valinski, Dieter Amstadt, Karl-Heinz Grosdonk, Notenwarte: Willi Dengel, Norbert Valinski, Fahnenträger: Andi Jung und Karl-Heinz Grosdonk.

Der wiedergewählte 1. Vorsitzende Klaus Emmert bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und stellte anschließend das Jahresprogramm 2015/2016 vor.

Auf Antrag von Klaus Emmert wurde das langjährige Mitglied Gerd Hörtdörfer zum Ehrenmitglied des MGV "Neckarperle" ernannt.

Mit dem Lied "Aus der Traube in die Tonne" wurde die Generalversammlung dann offiziell beendet.


Mosbach/Neckarelz vom 18.04.2016
Frank Heuß/Fotos Frank Heuß

125 Jahre MGV "Neckarperle" Neckarelz

Neckarelzer Sänger feierten ihr Jubiläum in der Mälzerei

 Jubiläum 2016

Am Samstagabend beging der Männergesangsverein (MGV) "Neckarperle" Neckarelz sein 125-jähriges Bestehen. "Ein Novum" nannte der Vorsitzende des Männergesangsvereins, Klaus Emmert, dabei den Ort des Festaktes - denn man feierte in der Alten Mälzerei und damit mitten im Herzen der Mosbacher Kernstadt. Ein gefühltes "Heimspiel" sollte es vor den rund 300, mitunter auch von weit her gekommenen Gästen, aber dennoch werden.

 Jubiläum 2016

"Ein Mann der großen Worte ist er nicht so sehr" sagte Moderator Günter Endlich über Emmert direkt nach dessen Begrüßung - dafür sei er aber einer, der zusammen mit seinem Stellvertreter Michael Pusch durch Konstanz und Weitsicht beeindruckende Erfolge erarbeite.

 Jubiläum 2016

Musikalische Zeitreise

Den längsten Applaus des Abends gab es gleich zu Beginn, als der Chor der Neckarperle sich erstmals auf der Bühne formierte - es handelte sich schließlich um über 40 Sänger! Dirigiert von Rupert Laible, gab es zum Auftakt den "Jägerabschied" von Josef Eichendorff - dem Startpunkt einer musikalischen "Zeitreise".

Im ersten Block des Konzerts sollten "Die Seerose", das Bergsteigerlied "La Montanara" und "Das gibt's nur einmal..." erklingen. Landrat Brötel würdigte die "Neckarperle" als einen der größten Männerchöre im ganzen Landkreis. Besonders lobend hob er das weit über die Stadt hinaus bekannte Gartenfest hervor, das der Verein jedes Jahr veranstaltet. Dass der Chor heute "quietschlebendig und frisch" sei, spiegle die frühzeitigen Weichenstellungen wieder. Als Geschenk des Landkreises brachte er einen Scheck mit - für jedes Jahr des Bestehens gab es einen Euro.

Oberbürgermeister Michael Jann dankte den Mitgliedern, einen "junggebliebenen Verein" zu pflegen, der zum "bedeutenden Kulturträger der ganzen Stadt gereift" sei und auf den man "stolz sein" könne. Das Präsent der Stadt Mosbach entsprach dem des Landkreises - mithin fließen zusammen 250 Euro in die von Hauptkassier Emil Heiß verwaltete Vereinskasse.

Landtagsabgeordneter Georg Nelius, der auch im Namen der ebenfalls gekommenen Bundestagsabgeordneten Dr. Dorothee Schlegel sprach, ging auf die "befreiende Wirkung des Singens" ein. Daraus entstehe Gemeinschaft, welche weit darüber hinaus ginge. Für den Chorverband Mosbach betonte Walter Knapp die "außerordentlich beachtliche Leistung", in der heutigen Zeit die Zahl der aktiven Sänger nicht nur auf hohem Niveau zu halten, sondern sogar noch weiter zu steigern.

Festrede

Einem eingeschobenen Liederblock folgte die Festansprache von Kuno Schnader. Der Ehrenchorleiter und frühere Volksschullehrer führte den Neckarperle-Chor zwischen 1961 und 1991 - 25 Jahre davon sogar trotz Wohnortwechsels nach St. Leon-Rot. Seine Frau habe ihn regelmäßig zur Singstunde gefahren und während seiner dortigen Aktivität in der Gegend Besuche abgestattet, erinnerte er sich. Seine Ausführungen beschrieben die bewegte Geschichte des 1891 von 11 Männern gegründeten Vereins, der sich zwischenzeitlich aufgesplittet hatte. Die Abspaltung eines Arbeitergesangsvereins gab sich 1908 den Namen "Neckarperle" - welcher beim Zusammenschluss beider Vereine im Jahr 1948 beibehalten wurde. "Die Neckarperle ist ein Teil meines Lebens geworden", schloss Schnader unter Beifall. Die darauf folgend angestimmten Lieder führten schließlich zügig in die Neuzeit: "Aber dich gibt's nur einmal...", "Yesterday", "Gute Nacht Freunde" und "Aber bitte mit Sahne" gab es zu hören.

Ehrungen

Die Gelegenheit, langjährige Sänger zu ehren, blieb nicht ungenutzt.

Ausgezeichnet wurden für 25 Jahre (silberne Ehrennadel) Rainer Lentz, Hans Ritter und Philipp Zurheiden.

 Jubiläum 2016

Für 40 Jahre (goldene Ehrennadel) wurden Hubert Weiland und Albert Kunzmann geehrt.

Und sogar schon vor 50 Jahren hat Heinz Link mit dem Chorgesang begonnen - seit neun Jahren steht er in den Reihen der Neckarperle.

Fastnachtsgruppe

Ein Auftritt der Fastnachtsgruppe unter den "Weißhemden" mit humorvollen Umsetzungen vom "Mann im Mond" und einem "Augustin-Rap" zeigten, dass Musik auch "ganz anders" sein kann - und nicht zuletzt, dass der Spaß im Mittelpunkt steht.

 Jubiläum 2016

Für den würdigen Abschluss des Abends übergab Rupert Laible die Leitung an den Ehrenchorleiter. Ganz ungeahnt dirigierte Kuno Schnader so noch einmal "seinen" Chor auf einer Konzertbühne.

 Jubiläum 2016

Das Publikum dankte mit stehenden Ovationen.


Engagierte Sänger ausgezeichnet

Jahresabschlussfeier des Männergesangvereins "Neckarperle" Neckarelz mit Ehrungen

Ehrungen 2014

Bei der Jahresabschlussfeier 2015 des MGV "Neckarperle" Neckarelz, zu der Vorsitzender Klaus Emmert willkommen hieß, standen Ehrungen verdienter Mitglieder an.

Schon seit 50 Jahren Sänger ist Karlheinz Hindenach, der 1965 dem Eisenbahnergesangverein "Flügelrad" Neckarelz beitrat, ehe er im Februar 1967 zur "Neckarperle" als Sänger im 1. Tenor wechselte. Karlheinz Hindenach gilt nicht nur als pflichtbewusster Sänger, der kaum eine Singstunde versäumt, sondern er gehörte von 1972 bis 2010 dem Organisationsausschuss an. Bei den Gartenfesten leistete er mit der Bedienung des Kranwagens wichtige Hilfe beim Auf- und Abbau, und als engagierter Küchenchef hat er dafür gesorgt, "dass alle Besucher zu ihrem Hähnchen kamen", wie Klaus Emmert ausführte. 2007 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt und erhielt die "Goldene Vereinsehrennadel".

Mit Herbert Deißler galt die nächste Ehrung einem weiteren Ehrenmitglied. 1975 trat er der "Neckarperle" als Sänger im 1. Bass bei und hat sich seither nicht nur durch fleißigen Chorprobenbesuch ausgezeichnet, sondern sich auch in anderen Bereichen in die vorderste Reihe der Helfer gestellt. Das Gartenfestgelände (und was noch dazu gehört) liegt Herbert Deißler am Herzen. Für Depotbau, Zeltgerüstbau, Bühnenbau und vieles mehr hat er viele Stunden seiner Freizeit geopfert. Darüber hinaus sorgte es stets für einen geordneten Auf- und Abbau beim Gartenfest. Für seine Verdienste wurde er 2012 zum Ehrenmitglied ernannt.

Auch wenn offizielle Ehrungen, so Klaus Emmert, erst mit 25 Jahren Sängertätigkeit anstehen, erwähnte er das Jahr 1995. Denn vor 20 Jahren begann Rupert Laible seine Chorleitertätigkeit bei der "Neckarperle", und mit ihm traten fünf Sänger dem Verein bei, die bis heute aktiv sind und sich allesamt im Vorstandsteam engagieren: Dieter Amstadt und Arnulf Leber im 1. Tenor, Horst Knapp im 2. Tenor sowie Edmund Käsmann und Norbert Valinski im 2. Bass.

Vorsitzender Emmert gratulierte allen Jubilaren, zu denen auch Karl Wann zählt (seit 10 Jahren Sänger), mit einem Präsent und überreichte Herbert Deißler für 40 Jahre Sängertätigkeit die "Goldenen Vereinsehrennadel".


Gartenfest 2015

Vom Samstag, den 04. Juli bis Montag, den 06. Juli 2015 findet das alljährliche Gartenfest auf dem Neckarvorland statt.

 Gartenfest

Einladung

An alle aktiven und passiven Mitglieder und Freunde des MGV "Neckarperle"

Der MGV "Neckarperle" Neckarelz veranstaltet vom 04. - 06. Juli 2015 sein traditionelles Gartenfest, zu dem wir Sie herzlich einladen. Die Veranstaltung findet auf unserem Gartenfestgelände zwischen Meßplatz und Tempelhaus statt.

Wir freuen uns auch dieses Jahr wieder auf Ihren Besuch.

Wir möchten Sie bitten, beim Besuch unseres Gartenfestes mit dem PKW, die Parkplätze auf dem Meßplatz bzw. bei der Pattberghalle zu benutzen.

Programm

Samstag, 04. Juli 2015 ab 16:00 Uhr
um 18:00 Uhr
ab 19:30 Uhr
Beginn des Gartenfestes 2015
Faßanstich durch Oberbürgermeister Michael Jann
Tanz- und Unterhaltungsmusik mit den "Jungen Aalbachtalern"
Sonntag, 05. Juli 2015 ab 10:30 Uhr

ab 12:30 Uhr



ab 17:00 Uhr



ab 19:00 Uhr
Frühschoppen mit Chorgesang

SpVgg Neckarelz - Mannschaftsvorstellung

Nachmittags gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen

"Treffpunkt Neckarperle" - mit der NKG-Bigband
unter der Leitung von Thomas Heckmann

Jugend-Rockband "Impovision"
Montag, 06. Juli 2015 ab 10:00 Uhr



ab 19:30 Uhr
Frühschoppen
Mittagessen zum Sonderpreis
Chorgesang

Festausklang mit der "Hüngheimer Trachtenkapelle"

Wie in den vergangenen Jahren gibt es beim Montagsfrühschoppen und während der Mittagszeit zum Sonderpreis von 7,50 Euro 1/2 Frischhähnchen + 0,4 Ltr. Schwaben Bräu "Urtyp" oder ein alkoholfreies Getränk 0,4 Ltr.

Wir würden uns freuen, Sie beim Gartenfest 2015 der "Neckarperle" begrüßen zu dürfen.

Klaus Emmert, 1. Vorsitzender

Michael Pusch, 2. Vorsitzender


Den MGV "Neckarperle" vielfach unterstützt

Jahresabschlussfeier des Neckarelzer Männergesangvereins: Drei verdiente Mitglieder ausgezeichnet

 Ehrungen 2014

Neckarelz. Im Rahmen der Jahresabschlussfeier des Männergesangsvereins "Neckarperle" Neckarelz erfuhren drei verdiente Mitglieder gebührende Anerkennung: Hubert Weiland, Paul Kuhn und Willi Dengel.

Hubert Weiland ist seit 1976 Sänger im 1. Bass und gehört zu den Mitgliedern, die sich voll und ganz für eine Sache engagieren können, sei es als zuverlässiger Sänger - hiervon zeugen 29 Auszeichnungen für fleißigen Singstundenbesuch - oder als Helfer bei Arbeitseinsätzen, z.B. beim Herrichten des Gartenfestgeländes. Aufgrund seiner Verdienste um die "Neckarperle" wurde Hubert Weiland von der Jahreshauptversammlung am 10. April 2014 zum Ehrenmitglied ernannt.

Paul Kuhn wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft im MGV "Neckarperle" mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet. Er wurde 1971 in Neckarelz ansässig und trat in den katholischen Kirchenchor St. Maria ein, dessen Leitung er 1978 übernahm. 1974 trat Kuhn der "Neckarperle" als Sänger bei, und bei Abwesenheit des damaligen Dirigenten Kuno Schnader leitete er den Chor. Zudem unterstützte er den Chor am Klavier sowie als Flötist bei Aufführungen. Sein musikalisches Können setzte Paul Kuhn auch in der "Nachsingstunde" als Pianist ein, bei Fastnachtsfeiern leitete er bis 1991 das Sängerdoppelquartett, und von Anfang 1992 bis Mitte 1995 war er Dirigent der "Neckarperle". Danach blieb Paul Kuhn als passives Mitglied dem Verein weiterhin eng verbunden.

Willi Dengel wurde für 25 Jahre Sängertätigkeit mit der silbernen Vereinsnadel ausgezeichnet. Der Sänger im 2. Bass gehört zu der Sorte Mensch, die, wenn sie sich für eine Sache entschieden haben, sich auch voll einbringen. Wenn die "Neckarperle" ruft, ist er zur Stelle. Dies gilt bei ihm für Arbeitseinsätze und besonders für den Chorprobenbesuch: Hier ist er ein Vorbild für alle Sänger mit 21 Auszeichnungen in den zurückliegenden 25 Jahren. Seit 1996 wirkt er mit großem Engagement als Notenwart.

Vorsitzender Klaus Emmert gratulierte den Jubilaren mit einem Präsent und überreichte Hubert Weiland die von Emil Heiß gestaltete Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied.


RNZ v. 07. 07. 2014
Fotos M. Busse/F. Heuss

Ein Fest, das nicht wegzudenken ist

48. Auflage des Gartenfests der "Neckarperle" Neckarelz - SpVgg präsentiert Team

Neckarelz. (frh/schat) Gartenfest, Sängerfest, Hähnchenfest - alles Bezeichnungen für das jährliche Volksfest des MGV "Neckarperle" Neckarelz. Egal, wie man es auch nennt: Es hat eine ungemeine Anziehungskraft. Am Samstag eröffnet, lockte das Gartenfest in 48. Auflage am Wochenende zahlreiche Besucher ans Neckarvorland zwischen Tempelhaus und Pattberg-Schulzentrum. Schon zum Auftakt konnte Vorsitzender Klaus Emmert durch dicht besetzte Reihen im Festzelt blicken, die sich im Laufe des Abends immer weiter füllen sollten. Neben Oberbürgermeister Michael Jann waren auch Mitglieder des Gemeinderats zur Eröffnung gekommen.

"Dieses Fest ist aus dem Veranstaltungskalender nicht wegzudenken", betonte Jann den besonderen Stellenwert und dankte vor allem den mehr als 150 ehrenamtlichen Helfern für deren Einsatz. Hier gehe es vor allem darum, dass "Menschen sich treffen". Für die Organisation galt seine Anerkennung dem MGV "Neckarperle" mit Klaus Emmert und Michael Pusch an der Spitze.

Um möglichst wenig Feierzeit zu verlieren, schritt man schnell zum Fassanstich, der OB Jann mit Assistenz seines Stellvertreters Volker Wesch auch auf Anhieb glückte. Der Startschuss für drei Tage mit viel Gesang, Unterhaltung und Spaß war gefallen. Im Anschluss an die Eröffnung konkurrierten der musikalische Auftakt durch die "Waldmühlbacher" und die Live-Übertragung des WM-Viertelfinales Argentinien gegen Belgien um die Aufmerksamkeit des Publikums. Immer wieder drehten sich die Köpfe von der Festbühne zur Großbildleinwand und umgekehrt - mit klarem Vorteil für die Musiker vor Ort.

 Gartenfest

Gestern Mittag spielte der Fußball dann aber eine (konkurrenzlose) Hauptrolle. Die SpVgg Neckarelz stellte den zahlreichen Festgästen im Zelt und auf dem lauschigen Freigelände sein neues Regionalligateam vor. Die Moderation übernahm dabei SpVgg-Präsident Dr.Thomas Ulmer höchst selbst.

 Gartenfest

Dass man vor großem Publikum bei den Sängern die besten Kicker in und (zum Gutteil) aus der Region präsentieren konnte, war für den "Doc" ein "Klasseereignis". So gut besucht wie das Gartenfest wünscht sich Ulmer auch die Heimspiele in der zweiten Regionalligasaison, zumal es beim besten Heimteam der abgelaufenen Saison immer etwas zu sehen gebe. Mit dem "massiv verjüngten" Team wollen die Neckarelzer den achten Platz aus der Premierensaison mindestens bestätigen. Mit so mancher Anekdote als Zugabe stellte der Präsident den neuen Kader vor, der frisch geduscht nach dem Vormittagstraining in Obrigheim beim Gartenfest eingelaufen war. Während die Männer von Trainer Peter Hogen heute erneut zum Vorbereitungstraining gebeten werden, darf beim Gartenfest noch gefeiert werden. Um 19:30 Uhr spielt die "Hüngheimer Trachtenkapelle" zum Finale auf.


Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren...

 Gartenfest

 Gartenfest


Bewährtes Vorstandsteam bestätigt

Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins "Neckarperle" Neckarelz - Neues Liedgut einstudiert.

RNZ v. 12. 05. 2014

Ehrungen  bei der Neckarperle
Ehrungen bei der "Neckarperle" (v. links): Vorsitzender Klaus Emmert, Ehrenmitglied Hubert Weiland, Jubilar Willi Dengel, 2. Vorsitzender Michael Pusch, Chorleiter Rupert Laible.

Neckarelz. Im "Lindenhof" zog der Männergesangverein "Neckarperle" bei seiner Jahreshauptversammlung Bilanz für ein Jahr mit zahlreichen Unternehmungen. Vorsitzender Klaus Emmert, der besonders die Ehrenmitglieder willkommen hieß, versäumte es dabei nicht, für alle Unterstützung Dank zu sagen.

Schriftführer Edmund Käsmann gab einen Überblick über die vielen Aktivitäten, erwähnte u.a. Ständchen, den Besuch von Sängerfesten und die Teilnahme an Veranstaltungen.

Den übersichtlichen Bericht von Hauptkassier Emil Heiß bestätigten die Revisoren Volker Wesch und Peter Kolbert und lobten die gute Kassenführung.

In seinem Geschäftsbericht dankte Vorsitzender Klaus Emmert besonders Dirigent Rupert Laible, der den Chor seit 1995 leitet und "es immer wieder versteht, die Sänger zu begeistern und zu besonderen Leistungen zu führen." Disziplin während der Chorprobe, so Emmert, ist ganz wichtig für die Konzentration der Sänger und letztendlich für die Qualität des einzustudierenden Liedgutes. Damit würden auch die Bemühungen des Chorleiters unterstüzt, Auftritte nach Möglichkeit ohne Noten zu absolvieren. Dank ging auch an Rudolf Laible, der sich stets uneigennützig zur Vertretung seines Sohnes zur Verfügung stellte. Drei neue Sänger konnte man gewinnen: Peter Wolf, Yousif Schardt und Hans Braun. Sänger Willi Dengel wurde beim Ehrungsabend des Chorverbandes Mosbach für 25 Jahre Sängertätigkeit geehrt. Als Höhepunkte 2013 nannte Emmert das Gartenfest und den zweitägigen Ausflug nach Nürnberg.

Für fleißigen Singstundenbesuch wurden ausgezeichnet:Eugen Augustin, Gebhard Bernauer, Willi Dengel, Wilhelm Eberle, Klaus Emmert, Erwin Hermann, Albert Hüttler, Marco Hüttler, Heinz Link, Karl-Heinz Oberdorf, Michael Pusch, Günther Scheuermann, Norbert Valinski, Hubert Weiland und Philipp Zurheiden.

Chorleiter Rupert Laible dankte allen Sängern und dem Vorstandsteam für die gute Zusammenarbeit. Stolz zeigte er sich darauf, dass neues und anspruchsvolles Liedgut einstudiert werden konnte. Damit erfülle der MGV seinen kulturellen Auftrag. Dennoch müsse auch das Interesse neuer Sänger geweckt werden.

Die Neuwahlen ergaben: 1. Vorsitzender Klaus Emmert, 2. Vorsitzender Michael Pusch, Schriftführer Edmund Käsmann, Kassier Emil Heiß, 2. Kassenwart Gebhard Bernauer, Jugendleiter Marc Dengel, Sänger-Beisitzer Arnulf Leber, Passiven-Beisitzer Klaus Hettinger, Revisoren Volker Wesch, Peter Kolbert, Organisationsausschuss: Vors. Rainer Lentz, stv. Vors. Horst Knapp, Beisitzer Herbert Deißler, Robert Lackenbauer, Norbert Valinski, Fahnenträger: Andi Jung und Karl-Heinz Grosdonk.

Auf Antrag von Klaus Emmert wurde Sänger Hubert Weiland zum Ehrenmitglied des Männergesangvereins "Neckarperle" ernannt.


Benefizkonzert im Tempelhaus am 14. 12. 2013

(bw).

"Es ist Advent nun wieder, erwartungsvolle Zeit", passend zu dieser Liedzeile brannte im Neckarelzer Tempelhaus inzwischen schon die dritte Kerze am Adventskranz. Mit "Brecht auf und macht euch bereit" hatten die Sänger des MGV Neckarperle ihr Benefizkonzert zu Gunsten der altehrwürdigen Johanniterburg eröffnet.

Benefizkonzert im Tempelhaus

Der Männerchor MGV Neckarperle sang zugunsten des Fördervereins zum Erhalt des Neckarelzer Tempelhauses

Der stimmgewaltige Männerchor war der Bitte von Horst Uhl, dem Vorsitzenden des Fördervereins zum Erhalt des Tempelhauses, gerne gefolgt, in der Adventszeit ein Benefizkonzert für den Erhalt des ehrwürdigen Gebäudes aus dem 13. Jahrhundert, das seit 300 Jahren katholische Kirche ist, zu geben. Denn auch "der Neckarperle liegt der Erhalt dieses architektonisch geprägten Ensembles in Neckarelz am Herzen", wie der MGV-Vorsitzende Klaus Emmert betonte. Dem Männerchor gelang es, das zahlreich erschienene Publikum in vorweihnachtliche Stimmung, weit weg von Hektik und Hetze, zu versetzen. Dem Chor zur Seite standen Sofie und Karolina Rupp sowie Katharina Laible, junge Musikschülerinnen aus der Klavierklasse des MGV-Dirigenten Rupert Laible.

Ehrungen 2013

Bevor das "Ave Maria - wenn ich ein Glöcklein wäre" unter dem Dach des Tempelhauses Einzug hielt, machten die Sänger einen Abstecher nach Frankreich und brachten das stimmungsvolle französische Weihnachtslied "Das ist die Nacht" zu Gehör. Bei der Instrumentalversion des Volkslieds "Maria durch ein Dornwald ging" überließ Rupert Laible das Keyboard Sofie und Karolina Rupp. Nun begaben sich die Männer über den großen Teich und sangen das amerikanische Weihnachtslied über einen armen Jungen, der es sich nicht leisten kann, Jesus ein Geschenk zu machen, bekannt auch als Trommellied. Dirigent Laible führte die erfahrenen Sänger der Neckarperle mit sicherer Hand durch das Programm und von Amerika zurück nach Europa zum "Weihnachtsstern" nach einer Melodie von Antonin Dvorak. Während der Chor bei seinen Einsätzen aus dem hinteren Altarraum die Akustik des Raumes eindrucksvoll zur Geltung brachte, lasen Sofie, Karolina und Katharina vor dem Altar weihnachtliche Gedichte vor. Katharina und Sofie setzten dann mit schwungvollen "Jingle Bells", den Schlusspunkt unter ihren Auftritt. Das Publikum sichtlich bewegt, dankte sich mit einem spontanen Applaus. Von den hellen Glöckchen der Pferdeschlitten, die in "Jingle Bells" ursprünglich besungen wurden, galt der Gesang der Männer anschließend wohl eher den Kirchenglocken, die am Heiligen Abend eher den Ton von froher Erwartung besitzen und im Weihnachtslied "Horch wie hell die Glocken klingen" beschrieben werden. Gekonnt und souverän übernahmen Arnulf Leber und Peter Kolbert die Soloparts bei "Vor langer Zeit in Bethlehem" und beim ins Deutsche übersetzte "Cantique pour Noel". Da mochte Horst Uhl, der sich im Anschluss auch im Namen von Pfarrer Dr. Stefan Rencsik für das schöne stimmungsvolle Konzert bedankte, fast Recht haben, dass "Musik die Sprache der Engel sei". Doch manches Chormitglied mochte ob dieses Vergleichs dann allerdings doch schmunzeln. Und auch dem Publikum mag insbesondere das alte französische Weihnachtslied engelsgleich vorgekommen sein, denn es ließ sich zu einem spontanen Applaus hinreißen. Traditionell ging das Konzert zu Ende. Nach dem "Das Jahr geht zu Ende" konnte man Uhl nur uneingeschränkt zustimmen, der resümierte "Wie himmlische Boten, haben Sie mit Ihren Liedern unseren Seelen gut getan". Da Singen nicht nur den Seelen der Sänger gut tut, durfte auch die Besucherschar in den Weihnachtsklassiker schlechthin, nämlich "Oh du fröhliche" einstimmen. Mit der Zugabe, dem flott gesungenen Gruß "Wir wünschen frohe Weihnacht und ein glückliches Jahr" wurden dann alle beschwingt in die dunkle Nacht entlassen.

Ehrungen durch den Chorverband Mosbach am 02. November 2013

Klaus Emmert und Wilhelm Schweickert sind für 40 Jahre singen im Verein geehrt worden.

Ehrungen 2013

Ehrungen 2013


Es begann als närrische Tanzgruppe

Seit 30 Jahren hat der Männergesangsverein "Neckarperle" eine Turnabteilung

Turnergruppe

Die Turnabteilung des Männergesangvereins feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Grund genug, kurz auf die Entwicklung der Gruppe zurückzublicken.

mehr über die Sportgruppe...


 Gartenfest

Unter dem Motto "Jeder Mann kann ... singen"

veranstaltete der MGV "Neckarperle" auf seinem Gartenfest 2013 eine Mitgliederwerbeaktion.

Unter allen abgegebenen Beitrittserklärungen wurde die Teilnahme am 2-tägigen Vereinsausflug im September nach Nürnberg verlost.Gewonnen hat diesen Preis Peter Wolf aus Mosbach, der sich der "Neckarperle" als aktiver Sänger anschließen wird.

 Gartenfest
Das Foto zeigt den MGV-Vorsitzenden Klaus Emmert und das neue Vereinsmitglied Peter Wolf.

"Musik braucht viel Saft"

Ab morgen lädt der MGV "Neckarperle" zum Gartenfest - Logistik hat sich professionalisiert - Von der Scheune zum Doppeldepot.

Von Peter Lahr Freitag, 29. Juni 2012 in der Rhein-Neckar-Zeitung

 Gartenfestbesucher

Alle Hände voll zu tun haben die Helfer des Mänergesangvereins "Neckarperle" bereits im Vorfeld des "Gartenfestes".

Ab morgen lockt das traditionelle Fest wieder Alt und Jung auf das Neckarelzer Neckarvorland. Foto: Peter Lahr

Nicht in einer Garage, sondern passenderweise in einer Scheune hat das Gartenfest des Männergesangvereins "Neckarperle" seine Ursprünge. Seit 1967 laden die Sängerfreunde am ersten Juliwochenende auf das Neckarvorland zwischen Tempelhaus und Messplatz ein.

"Die Stangen wurden an einen Baum gekettet", erzählt Klaus Emmert, Vorsitzender des MGV. Mittlerweile füllen die Festutensilien für das dreitägige Fest zwei komplette Depots unterhalb der Auguste-Pattberg-Halle.

"Wir haben das Glück, dass sich immer wieder handwerklich begabte Sangesfreunde bei uns mit Spezialkenntnissen, aber auch mit Maschinen und Autos einbringen", ergänzt Michael Pusch, stellvertretender Vorsitzender der "Neckarperle". So spendete etwa ein Mitarbeiter der Badenwerke ausgediente Hausmasten. Ein anderer stellt seinen Traktor als Zugmaschine zur Verfügung. Mittlerweile lagert nämlich das gesamte Equipment auf Anhängern. Was den Auf- und Abbau sehr erleichtert. In Eigenregie entstand das Zeltgerüst, das passgenau auf das Festgelände im Grünen zugeschnitten ist. Auch Zeltplanen, Elektrokabel und Holzstangen, Tische und Bänke für 800 Besucher, Spülmaschinen, Senfspender und sogar Porzellangeschirr lagern in den "Katakomben". Man verzichte bewusst auf Einmalgeschirr.

Sogar ein Rasenmäher-Traktor parkt im Depot. Denn das Festgelände, eine baumbestandene Wiese, pflegen die Sänger mittlerweile ganzjährig. Obschon es der Gemeinde gehört. "Es ist wie ein kleiner Betrieb bei uns", findet Michael Pusch. Etwa die Hälfte der knapp 60 Vereinsmitglieder hilft beim Aufbau. Der beginnt an Fronleichnam mit den ersten Vorarbeiten. Die "heiße Phase" startet am Mittwoch vor dem Fest. Bis hin zum Strom- und Wasseranschluss wird alles in Eigenregie gehandelt. Zehn Friteusen sind beim Fest im Einsatz, um den Hähnchenhunger der täglich bis zu 1000 Besucher zu stillen. Gearbeitet wird im Dreischichtbetrieb. Viele Helfer übernehmen mehrere Schichten. Rund 90 Ehrenamtliche koordiniert "Personalmanager" Rainer Lentz.

"Auch die Musik braucht viel Saft", kommt Klaus Emmert auf das Programm zu sprechen. Zum Auftakt am morgigen Samstag spielt die Musikkapelle aus Heilbronn-Biberach. Am Sonntagvormittag beteiligen sich befreundete Vereine am Chorfrühschoppen, was natürlich auch eine "Rückverpflichtung" bedeute. Nachmittags steht die Jugend im Blickpunkt, auftreten werden der Musikschulchor "Kolibri" sowie das APG-Orchester. Am Montag spielt die Hüngheimer Trachtenkapelle zum Tanz auf. Obschon die Tanzlust der Besucher in den letzten Jahren stark zurückgegangen sei.

Damit das Gartenfest auch für junge Besucher attraktiv ist, gibt es neben einem Kinderkarussell auch eine Spielstraße. Den mobilen Spielplatz habe der Wirt vom Gasthof "De Dreff" gespendet. Wenn das Wetter mitspielt, wird auch der Eiswagen umlagert sein. "Als Gegenleistung gibt es ein Abbau-Eis für die Helfer", sagt Klaus Emmert. Womit wir beim heikelsten Thema wären, dem Wetter. Laut Expertenmeinung sei Anfang Juli die Wetterkonstellation am stabilsten, unterstreichen die Vorsitzenden - und verweisen auf ein treues Publikum. "Drei Tage lang geregnet hat es noch nie. Und wenn nach einem Schauer die Sonne wieder rauskommt, kommen auch schnell die Besucher." Wenngleich nach dem Gartenfest vor dem Gartenfest ist: "Singen tun wir auch noch", betont der Vorsitzende Klaus Emmert.

Jeden Donnerstag um 20 Uhr lädt Chorleiter Rupert Laible zur Singstunde ins Dachgeschoss über der Sparkasse ein. Singen ist bekanntlich gesund, doch zusätzlich treffen sich einige Sänger in einer Sportgruppe. Von 42 bis 72 reicht das Altersspektrum. "Nachwuchs" sei stets willkommen.


Unser Gartenfest 2012

Der MGV "Neckarperle" veranstaltet vom Samstag, den 30. Juni bis Montag, den 02. Juli sein bereits traditionelles Gartenfest auf dem wunderschönen Festgelände zwischen Messplatz und Burggraben in Neckarelz.

 Gartenfestbesucher

Die Sänger und Mitglieder werden auch dieses Jahr wieder dem Gartenfest den rechten Glanz verleihen.

Für das leibliche Wohl an diesen drei Tagen ist wie immer bestens gesorgt.
Selbstverständlich gibt es wieder über das ganze Fest unsere knusprigen Hähnchen.
Das Gartenfest wird am Samstag um 16:00 Uhr eröffnet.

Ab 19:30 Uhr gibt es Tanz- und Unterhaltungsmusik mit der "Musikkapelle Heilbronn-Biberach".

Der Sonntag beginnt um 10:00 Uhr mit einem Frühschoppen und Liedbeiträgen. Der Nachmittag lädt ein zu einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.
Ab 16:30 Uhr unterhält Sie zum "Treffpunkt Neckarperle" der "Kinderchor Kolibri" der Musikschule Mosbach unter der Leitung von Martin Daab

Montagabend: ab 19:30 Uhr Chorgesang; zum Festausklang spielt die "Hüngheimer Trachtenkappelle"

Gartenfestbesucher

Der MGV "Neckarperle" lädt die ganze Bevölkerung zum Besuch des Gartenfestes ein.
Die Besucher, die mit dem Auto kommen, werden gebeten die Parkplätze auf dem Messplatz oder der Pattberghalle zu benutzen.


Mit neuem Liedgut auch jüngeres Publikum ansprechen

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen - Sänger zu Ehrenmitgliedern ernannt

Sänger zu Ehrenmitgliedern ernannt
Zu Ehrenmitgliedern wurden Emil Heiß und Herbert Deißler ernannt. Michael Pusch, Klaus Emmert und Rupert Laible gratulieren.

Bericht in der Rhein-Neckar-Zeitung am 22. Mai 2012

Ziel aller Sänger müsse es sein, durch einen leistunsfähigen Chor die Zukunft des Männergesangvereins "Neckarperle" zu sichern. Das betonte Vorsitzender Klaus Emmert bei der Jahreshauptversammlung des Gesangvereins.

Schriftführer Edmund Käsmann gab einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten 2011. Neben den Singstunden beteiligten sich die Sänger noch an 19 weiteren Veranstaltungen wie z.B. Ständchen, Sängerfesten und Veranstaltungen von Kirchen und Vereinen. Am Bericht von Hauptkassier Emil Heiß hatten die Kassenrevisoren Volker Wesch und Paul Zwickl nichts auszusetzen: Sie bescheinigten Heiß eine einwandfreie Kassenführung.

Zu Beginn seines Geschäftsberichts dankte Klaus Emmert allen Vorstandsmitgliedern, Sängern und passiven Mitgliedern für ihre Unterstützung. Ein besonderer Dank ging an Dirigent Rupert Laible, der den Chor seit 1995 leitet und der es immmer wieder verstehe, die Sänger zu begeistern und zu besonderen Leistungen zu führen. Um auch ein jüngeres Publikum anzusprechen und für den Chor zu gewinnen, so Klaus Emmert weiter, sei es wichtig, das traditionelle Liedrepertoire mit neuerer und gelegentlich auch fremdsprachiger Chorliteratur zu mischen. Ein Dank ging auch an Rudolf Laible, der manches Mal die Vertretung seines Sohnes übernommen hatte. Auch zwei neue Sänger konnte der MGV 2011 begrüßen. Als Höhepunkte bezeichnet Klaus Emmert das traditionelle Gartenfest und den Ausflug nach Hamburg.

Elf Sänger wurden für fleißigen Singstundenbesuch ausgezeichnet: Gebhard Bernauer, Willi Dengel, Wilhelm Eberle, Klaus Emmert, Erwin Hermann, Albert Hüttler, Karl-Heinz Oberdorf, Edgar Reinhardt, Dieter Schröter, Norbert Valinski und Hubert Weiland.

Chorleiter Rupert Laible dankte allen Sängern und dem Vorstandsteam für die gute Zusammenarbeit. Er appelierte an die Sänger, dass die anstehenden Auftritte in der Öffentlichkeit nur dann erfolgreich sein könnten, wenn Disziplin und regelmäßiger Chorprobenbesuch gewährleistet seien.

Die Wahlen ergaben: Vorsitzender Klaus Emmert, zweiter Vorsitzender Michael Pusch, Schriftführer bleibt Edmund Käsmann. Das Amt des Hauptkassiers hat weiterhin Emil Heiß inne, Gebhard Bernauer ist sein Stellvertreter. Die Aufgaben des Jugendleiters übernimmt Marc Dengel. Aktiver Sänger als Beisitzer ist Arnulf Leber, "Passiver Beisitzer" ist Klaus Hettinger. Kassenrevisoren sind Volker Wesch und Peter Kolbert, dem Organisationsausschuss sitzt Rainer Lentz vor, sein Stellvertreter ist Horst Knapp. Beisitzer sind Herbert Deißler, Robert Lackenbauer, Norbert Valinski, Dieter Amstadt und Karl-Heinz Grosdonk, Notenwarte sind Willi Dengel und Norbert Valinski, Fahnenträger sind Andi Jung und Karl-Heinz Grosdonk.

Nachdem Emmert sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen bedankt hatte, wurden zwei langjährige Sänger zu Ehrenmitgliedern der "Neckarperle" ernannt. Emil Heiß ist seit 50 Jahren Mitglied und Sänger beim Männergesangverein. Er engagierte sich weit über das Tätigkeitsfeld eines Hauptkassiers hinaus. Von 1991 bis 1994 war er Schriftführer, seit 1994 leitet er die Kassengeschäfte. Herbert Deißler ist seit 37 Jahren dabei. Er setzt sich seit vielen Jahren für die Belange des Vereins ein. Besonders die Pflege des Gartenfestgeländes liegt ihm am Herzen. Darüberhinaus stellt er sich bereits jahrelang als Beisitzer bzw. als stellvertretender Vorsitzender (1988-1998) im Organisationsausschuss in den Dienst des Vereins.

Vorweihnachtsfeier des MGV Neckarperle und Ehrung verdienter Sänger

Im Rahmen der Vorweihnachtsfeier des MGV Neckarperle Neckarelz wurden die Sänger Dieter Schröter und Albert Hüttler für 50 Jahre aktive Sängertätigkeit geehrt.

Auf dem Photo sind folgende Personen von links nach rechts: Albert Hüttler, 1. Vorstand MGV Klaus Emmert, Dieter Schröter, Chorleiter Rupert Laible

Bereits am 22. Oktober 2011 fand die offizielle Ehrung durch den Chorverband Mosbach in der "Alten Mälzei" statt. Auch die Sänger der Neckarperle waren an der musikalischen Gestaltung des Ehrungsabends beteiligt.

Dieter Schröter, der im September 2011, 80 Jahre alt wurde, ist seit 1961 aktiver Sänger der Neckarperle. Er war viele Jahre mit verantwortlich für die Pflege und Verwaltung des Vereinsdepots. Darüber hinaus hat er sich dem Verein als Fahnenträger und Fahnenbegleiter zur Verfügung gestellt. Noch heute ist er ein fleißiger Helfer rund um das alljährliche Gartenfest des MGV. Dieter Schröter gehört beim II. Bass zu den beständigsten Probenbesuchern. Für seine Verdienste um die "Neckarperle" wurde er im Jahr 2002 zum Ehrenmitglied ernannt.

Albert Hüttler ist 1961 dem Chor als aktiver Sänger beigetreten und ist eine wichtige Stütze im II. Tenor. Er ist ein sicherer und zuverlässiger Sänger, der zur Freude des Chorleiters Strophen vieler Lieder auswendig kennt. Mit 31 Auszeichnungen für fleißigen Probenbesuch seit 1974, liegt er unangefochten an der Spitze des Vereins. Albert Hüttler war viele Jahre auch Mitglied des Organisationsausschuss und ist seit langem eine wichtige Stütze des Sängerdoppelquartetts, der Faschingsgruppe.
Aufgrund seiner Verdienste wurde Albert Hüttler von der Jahreshauptversammlung im April 2011 zum Ehrenmitglied der "Neckarperle" ernannt.

Der 1. Vorsitzenden des MGV Neckarperle, Klaus Emmert gratulierte beiden Jubilaren mit einem Präsent und überreichte Albert Hüttler die von Emil Heiß gefertigte Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied des MGV Neckarperle.

Unser Jahresausflug nach Hamburg vom 01. bis 03. Oktober 2011

Bei bester Stimmung und strahlendem Sonnenschein machten die Neckarelzer Sänger einen wunderbaren 3-tägigen Ausflug in die Weltstadt Hamburg.

Ausflug nach Hamburg

Natürlich erlebten die 50 Reisenden auf St.Pauli auch das ausgelasse Nachtleben der Hanseaten und seiner Gäste aus aller Welt. Dass aber die Reeperbahn nicht Alles ist in Hamburg, davon konnten sich die Neckarperlen überzeugen.

Eine hervorragende mehrstündige Stadtführung, zu Fuß und im Bus, begeisterte die gesamte Sängerfamilie. Etwas Schwierigkeiten hatte man jedoch bei der Hafenrundfahrt, Informationen und Seemannsgarn des Kaptäns auseinander zu halten. Dennoch war die Fahrt mit einer Barkasse, vorbei an Containerschiffen und Kränen, sehr beeindruckend.

Auch die Kultur kam nicht zu kurz. Je nach Interesse ging man ins Schmidt-Theater oder in das Musical Sister Act, um sich anschließend, kurz nach Mitternacht, am Hans Albers Eck zu treffen. Aus vielen Sangeskehlen erklang dann "auf der Reeperbahn nachts um halb eins".

Auf der Heimreise legten die Neckarperlen eine Pause im Naturschutzgebiet Wilseder Berg ein. Als Kontrast zum hektischen Großstadtleben genossen die Sänger nun die Ruhe der Lüneburger Heide auf den Pferdewagen.

Den Abschluss der Fahrt bildete ein gemeinsames Abendessen im Gasthaus zur Pfalz in Dallau. Hier hatte Vorstand Klaus Emmert die Gelegenheit, dem Organisator der gelungenen Fahrt, Horst Knapp, für seine gute Arbeit zu danken.


Die "Neckarperle" glänzte

Konzert des MGV Neckarelz in der Pattberghalle — Schülerchor der Clemens-Brentano-Schule erstmals mit dabei

Gesamtchor

Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung vom 25. 10. 2010

Neckarelz. (cka)

Zum dritten Mal nach 1999 und 2004 lud der Männergesangverein "Neckarperle" mit seinem Dirigenten Rupert Laible zu einem Konzert in die Pattberghalle nach Neckarelz ein. Erstmals trat dabei am Samstagabend der Schülerchor der Clemens-Brentano-Schule Neckarelz unter Leitung von Charlotte Schneider mit auf.

Klaus Emmert, Vorsitzender des 1891 gegründeten Vereins, in dessen Männerchor aktuell 59 Sänger aktiv sind, begrüßte rund 500 Zuhörer in der herbstlich dekorierten Halle. Der MGV Neckarperle schwimme zwar nicht unbedingt im "Mainstream", meinte Emmert, aber man sei auch nicht stehen geblieben - was dann im Konzertverlauf unschwer zu hören war. Profund, charmant und gewandt führte Günter Endlich durch das Programm. Im ersten Teil widmete sich der Chor mehr dem traditionellen deutschen Liedgut à la "Was hier im Saal erklungen, uns schon die Alten sungen". Keinesfalls wurde aber nostalgische Trübsal geblasen oder gesungen, verstand sich das Konzert doch als lockere und heitere Präsentation des MGV Neckarperle und seines musikalischen Repertoires.

Mit "Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre" eröffnete der Männerchor würdig den Abend. Das 1803 von Beethoven komponierte Stück ist eines der bekanntesten geistlichen Lieder in Deutschland. Auch die drei folgenden Lieder "Von guten Mächten treu und still umgeben", "Nun ruhen alle Wälder" und "Ich bete an die Macht der Liebe" gehören der Hochklassik des deutschen Liedguts an.

Neben dem Schülerchor wurde der Konzertabend bereichert und aufgelockert durch die beiden Instrumentalbeiträge "Polka" und "Ragtime Black and White" von Wessela Kostowa-Giesecke am Xylophon. Von Rupert Laible am Klavier begleitet, fegte Kostowa-Giesecke, die in ihrer Heimat Bulgarien auch die Frau mit den vier Händen genannt wird, in atemberaubender Schnelligkeit über die Xylophon-Stäbe.

Der Schülerchor der Clemens-Brentano-Schule sang zunächst gemeinsam mit dem Männerchor die Lieder "Sing im Traum der Liebe", den Roy Black-Schlager "Schön ist es auf der Welt zu sein" und das von Wolfgang Amadeus Mozart 1788 für seinen Trink- und Kegelfreund Philipp so nebenbei und "just for fun" komponierte "O, du eselhafter Martin".

Mit den drei Liedern "Wie schön blüht uns der Maien", "Untreue" und "Der Jäger Abschied" blickte der Männerchor in die Zeit der Romantik, d.h. in die Zeit Ende des 18. Jahrhunderts bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Gefühl, Leidenschaft, Liebe, Sehnsucht waren die Schlagworte und Vokabeln der Vertreter dieser kulturellen Epoche. In Eichendorffs "Der Jäger Abschied" wird der deutsche Wald zum Symbol der Heimat erhoben. Die Liedzeilen "Unter Deinen grünen Wogen - Hast Du treu uns aufgezogen - Frommer Sagen Aufenthalt - Lebe wohl, lebe wohl du schöner Wald", so merkte Moderator Endlich augenzwinkernd an, seien nicht als futuristische Warnung vor dem Waldsterben des 21. Jahrhunderts zu verstehen.

Nach der Pause fand das Konzert seine Fortsetzung mit dem "lockeren und flockigen" zweiten Teil. Schülerchor und Neckarperle sangen zusammen "Conquest of Paradise" von Vangelis, "Let us sing together" und Reinhard Meys Klassiker "Über den Wolken". Dieses Lied, das Mey im Jahr 1974 schrieb, erfreut sich auch heute noch ungebrochener Popularität. Nach "Irgendwo auf der Welt" und Rudi Carells Riesenerfolg "Wann wird's mal wieder richtig Sommer?" widmeten sich die Sänger einem Lied mit Migrationshintergrund: "Griechischer Wein". Udo Jürgens schrieb den Song 1974 auf der Insel Rhodos. Zum ersten Mal wurde ein Lied zum Hit, das sich mit der Gastarbeiter-Problematik im Ruhrgebiet befasste. Die Melodie zu dem Song "Ich war noch niemals in New York" fiel Udo Jürgens 1982 ein. Rupert Laible machte daraus ein ganz besonderes Arrangement.

Den letzten Teil des Konzertabend ließ der Chor des MGV Neckarperle noch mit zwei weiteren Reinhard Mey-Liedern ausklingen: "Diplomatenjagd" und "Gute Nacht Freunde". Aber erst nach mehreren Zugaben entließ das dankbare Publikum den Männerchor und den Schülerchor von der Bühne. Alles in allem ein wunderbar gelungener Konzertabend in einer fröhlichen, lockeren und herzlichen Stimmung. Oder mit den charakterisierenden Worten von Günter Endlich: "Ein Chor regionaler Superlative, wovon die Darbietungen am heutigen Konzertabend ein beredtes Zeugnis geben."


Fröhliche Klänge, gesellige Gemeinschaft, Sportgeist und kameradschaftliches Flair?

das sind einige Dinge die in der MGV-Neckarperle stecken.

Denn es macht sehr großen Spaß, wenn donnerstags im Proberaum der Sparkasse in Neckarelz unser Dirigent Rupert Laible die Arme hebt zum gemeinsamen Trallala.
Rupert Laible, 1964 geboren, studierte an der Musikhochschule Heidelberg und ist jetzt Lehrer an der Musikschule Mosbach.

Seine Spezialgebiete sind Keyboard und Klavier.

Neben den Chorproben haben wir natürlich das ganze Jahr über auch einige andere Aktivitäten wie befreundete Vereine besuchen, Weihnachtsmarkt singen, Hirschfasching, Neckario-Prunksitzung, Kameradschaftsabend und alle paar Jahre ein Konzert in der Pattberghalle.

Das größte Fest in Neckarelz liegt natürlich auch in den Händen der Neckarperlen. Das Gartenfest ist nicht nur in Neckarelz beliebt sondern auch schon in der ganzen Region sehr bekannt. Auf dem Neckarvorland zwischen der Pattbergschule und dem historischen Tempelhaus wird jedes Jahr am ersten Wochenende im Juli bei guter Unterhaltung mit Hähnchen, Bier und Wein dieses Sommerfest veranstaltet.

Auch sportlich kann man sich bei uns betätigen. "Willis Turnstunde" nennen wir den Sportabend nach unserem verstorbenen Ehrencouch Willi Schifferdecker. Mittwochs ab 19:00 Uhr treffen sich die Sportsänger in der Clemens-Brentano-Schule zur Gymnastik mit anschl. Ballspielen.

Na Männer? juckt es nicht schon ein bisschen, in diesem Kreis zu verkehren?